Reise in die USA

Liebe Kinder,

leider kann ich mich erst heute aus den USA melden. Ich weiß Ihr habt euch Sorgen um mich gemacht . Aber Emma -Louise geht es natürlich richtig gut.

Ich habe inzwischen mehr als 9000 Reisekilometer zurückgelegt. Die Nacht konnte ich in der Clarkson Universität verbringen. Um pünktlich 07:45 wurde ich auf dem Flur geweckt.

Ein Mädchen hob mich auf , trug mich in einen Vorlesungsraum und setzte mich auf den Tisch. Vorlesungsbeginn nennen die das hier. Meine Finderin schaute mich freundlich an.

Hübsches“ Ding“ dachte ich mir und versuchte freundlich zurück zu schauen. Wie korrekt gelernt bei Hofe gab ich eine saubere Pfote ,- Emma freut mich. Tekumsee , 21 Jahre,

ich studiere Psychologie und bin vom Stamm der Abitibiwinni erwiderte Sie. Oh dachte ich mir ein Indianermädchen mit lackierten Fingernägeln , den Farbton kennste doch.

Sie sprach Deutsch und Algonkin. Ach je, das können ja höchsten noch 60 -70 Leute auf der Welt. Ich entschied mich für Deutsch.

Ich bekam vom Professor , netter Typ ganze 10 min eingeräumt und durfte meine Reisegeschichte erzählen. Ich wollte ja heute noch weiter hoch in den Norden..

Nach einer Einladung in die Kantine , ich wählte das Ein- Gangmenü ;Burgerscheibe ohne Tomate, Mayonnaise , Brot und Salat und lief dann zur Tür.

Tekumsee folgte mir in einer dicken weißen Jacke . Emma -Louise wir laden Dich ein am Yukon – Quest teilzunehmen. Ich nehme dich mit zu meinem Pick-up.

Ich dachte sofort an Keks und Schokolade , wurde dann jedoch bitter enttäuscht von einem rostigen Lastwagen.

Nach 4 Stunden strammer Autofahrt , waren wir im Meldebüro in Kanada angekommen . Zu welchem Team gehört der Hund fragte die Dame im Meldebüro.

Schnell wurde Ihr mitgeteilt das man noch ein Team sucht , welches mich mit nimmt bis zum Ziel. Da ich nur 375 g wiege reduzierte sich das Startgeld von 2000 Dollar auf knapp 100 Dollar.

Die Dame drückte mir einen Chip ins Ohr. Damit die mich wieder finden. Die ist doch keine Ärztin dachte ich mir . Es brannte an meinem Ohr, aber das kennt Ihr ja.

Ich stand mit Tekumsee auf der verschneiten Straße und wir suchten ein Team welches mich mit nimmt . 1000 Meilen durch Eis und Schnee. Aber endlich viele Artgenossen um mich herum .

Ich hatte eine eigene Teamkarte – Name EMMA LOUISE – Germany – Wohnhaft Berlin – Rudow – Alter 8 Monate – Augenfarbe Eisblau – Körpergröße 25 cm – Gewicht 375 g

Tekumsee erhielt sofort ein Angebot zur Mitfahrt, aber Sie musste ja zurück zur Universität.

Ich stellte mich in Pose und legte mein schönstes Lächeln auf. Endlich das Team mit der Startnummer 5 hielt an , Ken Anderson 41 Jahre alt aus Minnesota . Er ist mit 6 Malamute und 2 echten Sibirian Husky unterwegs.

Seine Frau hatte mich zuerst gesehen auf dem Schneehaufen

Oh, Emma das ist hier ist aber nichts für kleine Hunde. Er wirkte unsicher. Gute Freunde schaffen alles mein Lieber-ich reichte Ihm meine rechte vereiste Pfote.

Na geht doch alles mit etwas Mut. Mein Einstich im Ohr hatte auch mit brennen aufgehört.

Ich darf auf dem Schlitten Platz nehmen und breche auf Richtung Dawson und Whitehouse. Es fängt gerade wieder an zu schneien und das Thermometer ist auf -31 Grad Celsius gefallen.

So meine Freunde es heißt Abschied nehmen von Tekumsee. Emma -Louise geht jetzt auf dem Schlitten schlafen. Ihr wisst ja ich erzähle keine Märchen . Meine Prinzessin sagt immer

bleibe bei der Wahrheit Emma -Louise

Ich wünsche euch eine gute Nacht . Keine Angst ich hänge an einem Funksystem und finde kurzfristig zurück.

Emma

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